Hier einige Stimmen aus der Presse zum Buch und auch persönliche Schreiben:

- am 01.04.2010 sendete der SWR eine Reportage über mich und meiner Affinität zu Margaret Rutherford:

                                           

- Am 15.12.2009 schrieb mir meine erste Lehrerin, Elisabeth Löhmann aus Steckenstein, der ich ein Buch schenkte,

   weil sie schließlich schuld war, daß ich Lesen und Schreiben lernte, folgenden Brief:

Hallo lieber Klaus, Du ahnst nicht wie doll ich mich über die Erinnerung an ein so "altes Weib" wie mich gefreut habe!

Ganz lieben Dank dafür! - wusste ich doch bislang nicht, dass Du zur schreibenden Zunft gewechselt bist, Dein Erstlingswerk?

Wenn ja, so ist es Dir gut gelungen. Nix mit Rotstift! Weder im Fehler- noch im Form- und Stilbereich! Meine Hochachtung!

Wußte ich doch, dass Du immer ein blitzgescheites Kerlchen warst und immer noch bist!

Man muss schon ganz schön verrückt und ein großer Fan von Miss Marple bzw. Mrs. Margaret Rutherford sein, um sich so doll in

ein Thema zu verlieren. Wieviel Schweiß und Mühe Du aufbringen mußtest, um bis ins Detail die Recherchen anzugehen.

Chapeau Klaus, es ist Dir gelungen und ich verneige mich vor Dir und Deinem Oeuvre!

Es ist ein Buch, das wohl auch "der kleine Mann" versteht, da Deine Sprache schlicht und und gut verständlich ist, eine Kunst

des sich Mitteilens, die bei weitem nicht jeder versteht. Noch einmal vielen Dank für Dein Vertrauen! Ich bin stolz auf Dich!

Sei ganz herzlich gegrüßt

Deine Elisabeth Löhmann

 

- Der AK-Kurier vom 24.11.2009: http://www.ak-kurier.de/akkurier/www/overview.php?news=7238 

                                        

                                         Rhein-Zeitung vom 24.11.2009

 

- aus dem Blog von Maya Wagener, freie Journalistin www.neuehuete.de vom 28.11.2009:

 Menschen mag ich sehr. Sie scheinen es zu merken, denn oft kommen wir bereits im ersten Gespräch zu Themen, die mich sehr berühren.

So wie beim Termin mit Klaus Rödder aus München. Er, ein gebürtiger Steckensteiner, hat die erste deutsche Biografie zu Margaret Rutherford geschrieben. Die berühmte Miss-Marple-Darstellerin hat es ihm angetan, seitdem Klaus Rödder mit neun Jahren und seiner Großmutter den ersten Miss-Marple-Film mit ihr sah. Daraus wurde eine Lebensliebe.

Der berührende Moment kam, als wir gemeinsam im Wohnzimmer seines Elternhauses saßen, warmherzig umsorgt von seiner Mutter. Dort erzählte der 46-jährige davon, wie er die Autobiografie der Schauspielerin zum ersten in Händen hielt. Er erkannte Parallelen zu seinem eigenen Leben, das mit um die 30 so richtig begonnen hatte. Damals zog er aus dem katholischen Dorf in die Großstadt München und hatte dort sein Coming-Out.

Die mutige und ehrliche Art Margaret Rutherfords, die einen Mann heiratete, der im Verdacht stand, schwul zu sein, und einen Sohn adoptierte, der zweigeschlechtlich auf die Welt kam und sich später als einer der ersten Engländer zur Frau umoperieren ließ, das klare und geradlinige, diese Art, gegen alle Widerstände seinen eigenen Weg zu gehen - all das spricht Klaus Rödder sehr an. Sie sei sein Vorbild, erklärte er.

Ich war berührt von dieser Ehrlichkeit, dieser persönlichen Botschaft, die Klaus Rödder mir, einer fremden Frau von der Zeitung, in die Hände legte. Die erste Frage meines Mannes, der sofort begriff, welches Goldstück ich da in Händen hielt, war: “Darfst du das schreiben?” Ich antwortete stolz: “Ja.”

Dass Klaus Rödder das Buch selbst vorfinanzierte, zunächst von einer Verlegerin ermutigt werden musste, und sich in der Tradition von Margaret Rutherford sozial engagiert (je ein Euro pro Buch geht an die Lebenshilfe in Steckenstein, die hier ein Pflegeheim für ältere behinderte Menschen und deren Angehörige bauen möchte), scheint nur zusätzliches Beiwerk einer wunderschönen Geschichte, die ein Leben ist.

 

Rhein-Zeitung vom 08.12.2009: